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PIRHUK - Grönland Expeditionen

Büro:

Schrändli
6086 Hasliberg Reuti


Schweiz

Kontakt
Mob: +41 (0)79 673 03 75

Basislager Kulusuk:

B1262
3915 Kulusuk
Ost Grönland

 



 

Greenland Icecap Expedition - East to West

 

Grönland Inlandeis: Eine der 3 grossen Polaren Expeditionen

Grönlands Inlandeis ist die zweitgrösste Eismasse der Welt und ein ausgezeichnetes Expeditionsziel. Nach 300km auf den Skiern, mit einem weissen Horizont in alle Richtungen und allen benötigten Mitteln für eine Monat der Isolation, sind wir am glücklichsten. Es ist die inspiration aus diesen Trips die uns dazu verleitet all die Expeditionen und Projekte auf Grönlands Eiskappe zu verwirklichen. Dies ist nicht einfach eine "kommerzielle" Expedition: von der genauen Vorbereitung, zur auswahl des besten Materials bis zu der Zusammenstellung des Teams überlassen wir nichts dem Zufall. Dies sind die Expeditionen die wir aus Leidenschaft organisieren... 

Im Moment sind wir bei der Zusammenstellung verschiedener Expeditionteams. Interesse? Dann lesen Sie weiter..

Start an der Ostküste

Für uns beginnt eine wahre Traversierung an den Ufern der Ostküste und endet an den Fjorden der Westküste; Ein Helikopterflug bis hoch auf das Gletscherplateau nimmt einen grossen Teil der Spannung und Herausforderung. Die Anfangs- und Endpassagen können technisch anspruchsvoll sein - aber mithilfe der gesammelten Erfahrung und den GPS Koordinaten von unseren regelmässigen Expeditionen finden wir unseren Weg durch die Spaltenzonen. Es ist möglich von Isortoq aus zu starten, aber wir bevorzugen den abgelegeneren Nagtivit Fjord - Ein schöner und stiller Ort um eine Expedition zu starten. Im April 2007 erreicht ein GES Team das Plateau nach nur 6 Stunden! Sie folgten einem präzisen GPS Kurs..

Das Plateau

Greenland Icecap Crossing E-W routeSobald wir die Küstenregion hinter uns gelassen haben, steigt unsere Route während ca. 240 Kilometern stetig an. Der "Gipfelkamm" ist inetwa 2500 Meter hoch. Auch wenn wir die Steigung oft kaum wahrnehmen so stellen wir sie doch in den unterschiedlichen  Distanzen fest die wir vor und nach dem Gipfel zurücklegen. Schon einige Tage nach dem Start verschwinden die Berge der Küste hinter dem Horizont. Auf der anderen Seite ist unser erster Anhaltspunkt die verlassene Dye-2 Frühwarnstation, eine Erinnerung an den kalten Krieg (gebaut von den Amerikanern in den 50er Jahren um eventuelle Racketenangriffe zu entdecken).

Abstieg zur Westküste

Sobald sich das Team der Westküste nähert, wird das gelande wieder rauher und technischer. Wir winden unseren Weg durch die Spaltenzonen und eventuell über Schmelzwasserkanäle und kommen schliesslich am Punkt 660 an Land. Mit nur dem wichtigsten Material beladen, gehen wir zu Fuss die letzten 40 Kilometer durch die Tundra bis zum Kangerlussuaq Fjord. Oft sehen wir in diesen Gegenden Herden von Moschusochsen.

Strategie

Die Pulkas sind am schwersten und das Gelände am steilsten wenn wir an der Ostküste aufbrechen. Wir planen deshalb die langsam zu akklimatisieren und "Skitage" Stück für Stück zu verlängern. Am Anfang sind es meist um die 6 Stunden gegen  Ende des Trips können es 9 bis 10 werden. Der Tag ist in einzelne Teile von jeweils einer Stunde  Skilaufen gefolgt von 10 Minuten Pause unterteilt. Während der Pausen ist es wichtig Flüssigkeit zu sich zu nehmen und etwas zu essen. Jedes Teammitglied erhält auch mal die Möglichkeit die Gruppe zu navigieren ...

Vorbereitung und Training

Eine Traversierung des Inlandeises ist eine enorm spannende aber auch herausfordende Aufgabe. Aufgrund der ernsthaften Natur dieser Expedition legen wir grössten Wert auf die Vorbereitung und das Training. Die Erfahrung welche die einzelnen Teilnehmer mitbringen ist sehr unterschiedlich: Einige werden ihre este grosse Expedition unternehmen, andere waren schon am Südpol. Aufgrung dieser Tatsache wird jeder einzelne eine etwas andere Strategie in der Vorbereitung verfolgen müssen.

Persönlicher Trainingsplan

Sobald Sie sich einem unserer Teams angeschlossen haben, wird einer unserer Guides mit Ihnen einen Trainingsplan ausarbeiten. Eine gute Vorbereitung wird Ihnen nicht nur die Expedition erleichtern, sondern den danzen Trip auch sicherer machen. Wir schauen auf Ihre technischen Fähigkeiten und die Fitness und etablieren demensprechend ein Programm. Sei es mit Joggen, Krafttraining, Wanderungen mit einem Rucksack oder dem altbekannten "Reifenziehen" wir geben Ihnen unser Wissen weiter damit Sie fit für das Inlandeis sein werden.

Das Treffen vor der Expedition: Finse, Norwegen

Finse (SW Norwegen) liegt auf 1222m und bietet im Winter die optimalen Bedigungen um sich auf Grönland vorzubereiten. Bei diesem Treffen werden Ihnen entscheidendes Wissen für Ihre Expedition weitergegeben. Vom laufen mit den Pulkas bis zum Wintercamping oder der Seilhandhabung. Es ist zudem eine gute Möglichkeit um die anderen Teammitglieder zu treffen und mit Leuten zu sprechen die schon eine (oder mehrere) Inlandeisüberquerung hinter sich haben.

Training in der Schweiz

In der Nebensaison leben mehrere der GES Guides in der Schweiz. Expeditionsmitglieder sind willkommen uns im Berner Oberland zu besuchen. Zusammen können wir ihre Expedition besprechen, Materiallisten durchgehen oder vielleicht sogar eine Trainingstour rund um Meiringen unternehmen - Wir freuen uns Sie hier zu begrüssen!

Grönland Inlandeis: Das Expeditionsmaterial

Material spielt eine entscheidende Rolle über Erfolg oder Misserfolg einer Expedition auf dem Inlandeis - Dieser Punkt kann nicht genug herausgestrichen werden. Oft sehen wir andere Teams, mit schlechtem oder schlicht dem falschen Material  an der Ostküste Grönlands ankommen. Eine unserer grossen Herausforderungen ist es immer wieder neues oder besser geeignetes Material für unsere Trips zu finden. Mit all der Erfahrung die wir in Grönland, dem Nord- und Südpol gemacht haben, benutzen wir folgende Komponenten:

Mountain Hardwear Trango & Helsport Svalbard Zelte: einfach aufgestellt, komfortabel & stark in einem Sturm.

Asnes skis.

RAB Expeditionsbekleidung: Schlafsäcke, Daunenjacken, Windsuits

 

Mehr Details in Kürze...

Ablauf der Reise

Bitte beachten Sie: Grönland ist bekannt für unbeständiges und Wetter und schnell ändernde Verhältnisse. Die Natur bestimmt das Leben in Grönland! Diese Zusammenfassung soll Ihnen einen möglichen Ablauf Ihrer Reise aufzeigen. Das Programm wird von der Infrastruktur, der Fähigkeit des Teams und den herrschenden Bedingungen abhängig sein.

Tag 1

Flug von Kopenhagen, Dänemark nach Rejkjavik Keflavik, Island. Übernachtung im einfachen Guesthouse.

Tag 2

Flug von Reykjavik Domestic Airport nach Kulusuk, Ostgrönland. Weiterflug per Helikopter nach Tasiilaq. Sie treffen den Expeditionsguide. Übernachtung in einer einfachen und gemütlichen Unterkunft.

Tag 3

Ein ganzer Tag um das Expeditionsmaterial zu packen und ein Sicherheitsbriefing mit dem Guide abzuhalten.

Tag 4

Ein früher Start. Alles Material wird in den Helikopter verladen, danach folgt ein kurzer aber spektakulärer Flug Richtung Südwesten. Der Helikopter setzt uns am Rand des ewigen Eises ab. Hier trifft das Inlandeis auf den Ozean. Eine eigentliche "Rampe" führt Richtung Eiskappe. Sie beginnen noch am gleichen Tag mit dem Anstieg...

Tag 5  

Die ersten 20km sind hart. Die Pulks sind am schwersten, die Schneeoberfläche ist rauh und die Eiskappe ist am Beginn am steilsten. Die ersten Tage werden etwas langsamer aber kontinuierlich in angriff genommen. Sie gewöhnen sich eine Tagesroutine an und machen sich bekannt mit den Systemen die Sie während der ganzen Expedition brauchen werden. Am Ende jedes Tages werden Sie ein Camp errichten. Sie geniessen die verdiente Ruhe nach einem anstrengenden Tag. Aber es gibt auch einiges zu tun; Schneeschmelzen um die verlorene Flüssigkeit zu ersetzten und viel zu essen. Der Blick zurück ist fantastisch. Ein 220 Grad Panorama von Bergen, dem Meer und wunderschönen Gletschern.

Tag 6  

Bei Polaren Expeditionen gilt es die unglaublichen Distanzen in Einzelstücke aufzuteilen und sich auf das jeweilige Tagesziel zu konzentrieren und seinen Systeme und Routinen immer mehr zu optimieren. Jeder Tag wird in kürzere Einzelstücke aufgeteilt mit jeweiligen Pausen von 10 Minuten. In dieser frühen Phase des Trips müssen Sie vorallem der Spaltensturzgefahr ausweichen. Am Ende des Tages wird wiederum ein Camp erstellt. Es schlafen 2-3 Personen in einem Zelt, jedes Team bereitet ihre eigenen Mahlzeiten und Getränke.

Tag 7 

Während wir die Küste hinter uns lassen, wird die Spaltensturzgefahr kleiner und das Gelände wird flacher. Die Position am Abend wird täglich überprüft und die zurückgelegten Distanzen steigen mit dem Verlauf der Expedition stetig.

Tag 8-20

Während das Team sich in den Expeditionsrythmus einlebt, wird die Zeit in der Sie täglich unterwegs sind, langsam gesteigert. Obwohl Sie sich auf einer Eiskappe befinden die sich über hunderte von Kilometern erstreckt, sorgen das sich verändernde Licht, verschiedenste Wolkenformationen und Schneeoberfächen für ein unvergleichliches Erlebnis.

Tag 21 

Nach einem weiteren Tag erreichen Sie auf etwa 2500m den "Gipfel" des Inlandeises. Auf dieser Höhe sinken die Temperaturen normalerweise auf die tieftsten Werte während der ganzen Expedition.

Tag 22-29 

Nach dem Gipfel beginnt sich das Terrain langsam Richtung Westküste zu senken. Mit immer leichteren Pulkas und einfachem Gelände legen Sie immer grössere Distanzen zurück.

Tag 30-31 

Sie sichten die ersten Hügel der Westküste.  Schon bald erreichen Sie das rauhe, hügelige und oft blanke Eis auf dem letzten Stück Ihrer Traversierung. Sie arbeiten sich methodisch über die Hügel und Schmelzwasserkanäle und nähern sich dem "festen Boden" stetig.

Tag 32

Festland!  Steine, Erde, Moos und Planzen nach Wochen von Schnee und Eis... Sie lassen das Inlandeis hinter sich und packen das Material für das letzte Stück. Schlitten und Skis werden von einem 4x4 Fahrzeug abgeholt und nach Kangerlussuaq gebracht. Ihr Marsch führt vorbei an schmalen Flüssen und kleinen Seen. Es ist unvergleichlich sich wieder in einer "lebendigen" Umgebung zu befinden. Als Nansen und sein Team die Westküste nach seiner epischen ersten Expedition über das Inlandeis erreichten, verbrachten Sie Stunden damit auf der Erde zu liegen und die Beeren der Region zu essen. Auf Ihrem Weg Richtung Kangerlussuaq ist es möglich das Sie die Herden von Moschusochsen sehen, Die das ganze Jahr über in dieser Region leben.

Tag 33 

Nach einem weiteren Trekkingtag durch die Tundra und die Hügel rund um Kangerlussuaq, beenden Sie ihre Traversierung von Grönland mit dem erreichen des Fjords. Als nächstes können Sie wieder einmal Duschen, eine warme Mahlzeit geniessen und in einem weichen Bett schlafen. Ein denkwürdiger Abend am Ende einer grossen Expedition!

Tag 34

Kangerlussuaq - Extratag für unvorhergesehene Umstände

Tag 35 

In weniger als 2 Stunden überqueren Sie die ganze Strecke per Flugzeug die Sie während der letzten Wochen hinter sich gelassen haben. Das Flugzeug bringt Sie zurück nach Eurpa und in die Zivilisation. Ein rechter Kulturschock nach einer so langen Zeit in der freien Natur. Das Ende der Expedition...


 

 

Daten 2010

Expedition 1:
Freitag 2.April - Donnerstag 6.Mai 2010
(ausgebucht)

Expedition 2:
Sonntag. 18.April -  Samstag 22.Mai 2010
(1 Platz frei)

Daten 2011

Expedition 1:
Dienstag 5.April - Montag 9.Mai 2011
(3 Plätze frei)

Expedition 2:
Sonntag 17.April -  Samstag 22.Mai 2011
(2 Plätze frei)

Team

Min: 4 Max: 6

Preis

2010: auf Anfrage

(Buchungen nur den allgemeinen Geschäftsbedigungen von PIRHUK)

Versicherung

Versicherung ist über PJ Hayman, England erhältlich.

Im Preis inbegriffen:

  • Einfacher Flug Kopenhagen - Keflavik, Island
  • Flybus Transfers in Island
  • 1 Übernachtung im Guesthouse in Reykjavik (Doppelzimmer, Frühstück inkl.)
  • 2 Übernachtungen in Ostgrönland
  • Bis zu 2 Übernachtungen in Westgrönland
  • Expeditionsmahlzeiten (24h Packungen)
  • Reinbenzin für Kocher
  • Helikoptercharter zum Startpunkt der Expedition (inkl. alle Gebühren)
  • GES Expeditionsführer (inkl. alle Gebühren und Auslagen)
  • Skimiete (inkl. spezieller Felle, Reparaturset, Wax, Stöcke)
  • Miete der Zelte, Kocher, Schaufeln, etc.)
  • Miete eines Windsuit (Windanzug)
  • Expedition geführt durch ortskundigen Führer
  • Notfallmaterial: PLB (Satellitenortung), Sicherheitsvorkehrungen wegen der Eisbären
  • Iridium Satellitentelefon und Solarpanel (Anrufe werden mit 4.SFr/min verrechnet),
  • Navigationsmaterial & Information
  • Karten und Luftbilder
  • Administration mit der Expeditionsbewilligung
  • Arrangierung der Expeditionsversicherung
  • Verschiffung des Gruppenmaterials(aus der Schweiz/Deutschland) an die Ostküste Grönlands
  • Verschiffung des Gruppenmaterials zurück zum Ausgangspunkt
  • Trainings- und Materialberatung vor der Expedition
  • Unbeschränkte Beratung (auch Meeting in der Schweiz)
  • 24h Unterstützung vom Büro, während der Expedition (Wettervorhersagen, Logistische Unterstützung)
  • Ein persönliches treffen mit einem PIRHUK Berater
  • Guidekosten für das Tainingswochenende in Finse, Norwegen

Nicht inbegriffen:

  • Internationale Retourflüge von ihrem Heimatland nach Kopenhagen, Dänemark
  • Mahlzeiten in Island
  • Persönliche Reise- und Expeditionsversicherung
  • Jegliche Extrakosten verursacht durch unvorhergesehene Umstände (zum Beispiel; verspätete oder gestrichene Flüge wegen schlechten Wetters, falls die Expedition länger dauert als vorgesehen, etc.)
  • Jegliche Extrakosten die durch Grundsätzliche Planänderungen während der Expedition verursacht werden
  • Persönliches Expeditionsmaterial (Wir haben ein grosses Angebot an Mietmaterial)
  • Skischuhe
  • Übergewicht beim Gepäck
  • Alle Auslagen für das Trainingswochenende in Finse (Norwegen); Anreise, Unterkunft, Mahlzeiten, Mietmaterial, etc.

Obenstehendes ist Teil der allgemeinen Geschäftsbedigungen von PIRHUK, erhältlich als Teil des Buchungspakets. Bitte versichern Sie sich, dass Sie die Bedigungen gelesen und verstanden haben bevor Sie ihre Buchung für die Expedition bestätigen.

 

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