Jan
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Posted by:
Lori
20.01.2010 08:59
Am Sonntag Abend läutet mein Telefon: "Hey, das Wetter sieht bis am Mittwochnachmittag gut aus. Wollen wir nicht früher als geplant etwas in Chamonix zu machen?". Am Montagnachmittag fahren wir ab - 3 Stunden später packen wir in Chamonix unsere Siebensachen und nehmen die letzte Bahn zur Aiguille du Midi. Die Nacht verbringen wir im Biwack neben der Cosmiquehütte - na ja - nicht gerade der gemütlichste Ort der Welt. Um 4 Uhr früh ist tagwach. Wir würgen etwas Tee und Müesli runter und laufen mit den Schneeschuhen Richtung Einstieg. Der Anmarsch dauert wegen dem vielen Neuschnee länger als erwartet. Beim ersten Tageslicht und 2 Stunden harter Spurarbeit stehen wir unter der Wand. Unser anfänglicher Plan bis auf den Gipfel des Tacul zu steigen wird unter dem Neuschnee "begraben". Daher wollen wir nur die ersten 9 Seillängen klettern und wieder abseilen. Die Verhältnisse sind in Ordnung, bei minus 10 Grad beginnen wir diesen Klettertag. Auf den Ersten 2 Seillängen hat es ein wenig Eis und Schnee, "mixed" total. Danach zieht sich hartes Wassereis bis ganz hinauf zur Schlüsselseillänge. Nur in der fünften Länge ist das Eis dünn. Die Kletterei ging zügig voran und so haben wir dann noch die letzte Bahn zurück Chamonix erreicht.


Dres Abegglen in der ersten Länge des Direkteinstiegs

Einige kurze Sonnenstrahlen am Morgen


Blick vom zweiten Stand hoch


Am Ende der 5. Seillänge

Die letzte und steilste Seillänge

Das Supercouloir - Eine fantastische Linie