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Jan 12

Posted by: Lori
12.01.2010 19:30  RssIcon

Im Rahmen einer Weiterbildung des Schweizerischen Bergführerverbandes war ich die letzten zwei Tage im Steileis unterwegs. Am ersten Tag wurde bei anhaltend tiefen Temperaturen im Kiental geklettert. Viele Eisfälle sind machbar aber die Eislasur ist doch noch etwas spärlich. Heute Dienstag stiegen wir an einem strahlenden Wintermorgen durch frischen Pulverschnee ins Gasterntal hoch. Die Landschaft, Abgeschiedenheit und Stille dieses Tales ist schlicht atemberaubend. Viele der Eisfälle sind gut zusammengewachsen und lassen jedes Klettererherz höher schlagen. Nach einer Stunde Zustieg waren wir am Zielort. In kleinen Gruppen wurden verschiedene Fälle in Angriff genommen. Unser Ziel (Burgener Werner,Grindelwald & Lorenz Frutiger) war das "Zapfenspiel". Trotz der minus 7 Grad war das Eis griffig und die Verhältnisse einfach fantastisch. In diesem Zustand ist der Fall wohl eher als WI4/WI4+ zu bewerten. Die Wanderung zurück durch das Tal rundete den Tag ab.

Werner Burgener im ersten Steilaufschwung.


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