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Expedition Basecamp:
B1262 3915 Kulusuk East Greenland
Trotz der kalten Temperaturen versuchte ich heute zusammen mit Dres Abegglen die Route zu begehen. Anfangs lief alles gut obwohl die 2 Einstiegslängen bei minus 7 Grad ...
Vergangenen Dienstag konnte ich zusammen mit Manuel Gilgien die Route begehen. Die Verhältnisse sind zur Zeit top. Es hat viel Eis in fast allen Linien im Oeschiwald.
Nach weiteren 10 Tagen die wir beim bouldern, fischen oder Kaffetrinken verbrachten sahen wir ein kurzes Wetterfenster von 14 Stunden in den Prognosen. In der Not frisst der Teufel fliegen: So übernachteten wir bei windigem Wetter im Rio Blanco. Um Mitternacht gings los, um 9 Uhr standen wir dann (2300m höher) auf dem Gipfel der Aguja Poincenot. Kaum begannen wir mit dem abseilen begann schon ein leichter Wind zu wehen. Sobald wir wieder auf dem Gletscher in Richtung Paso Superior marschierten, zogen die Wolken schon wieder in raschem Tempo um die Gipfel des Fitz Roy und der Poincenot. Das Timing war perfekt oder einfach auch nur glücklich und wir hatten unseren zweiten Gipfel in Patagonien bestiegen. Um 18Uhr desselben Tages waren wir zurück in El Chalten.
Nach einigem Warten in El Chalten schien es auf den 26. November doch einmal mit einem Schönwetterfenster zu klappen. Die verbrachte Nacht im Zeltlager Niponino auf dem Torregletscher war stürmisch. So liess der Wind einen Start vor 9 Uhr nicht zu. Einmal gestartet konnten wir die Route dann recht zügig klettern. Bis zum Einstieg hatten wir guten Trittschnee. Danach mussten wir 3 Seillängen unerwartet mixedklettern, bevor der Fels trocken genug (und eisfrei) war um die Kletterfinken anzuziehen. Sobald wir auf die ostseite des Berges kamen, war wieder mixed bis zum Gipfel angesagt. Nach einer 16 Stunden nonstop Tour kamen wir müde aber glücklich wieder im Niponino an.
Bergsteigen in Patagonien: Mit einem Plan reist du an und mit tausend Träumen gehst du nach Hause...
Lorenz Frutiger, Nov.2010
Nachdem ich die Berge von El Chalten im Jahr 2006 zum ersten Mal erblickt hatte, konnte ich mir diesen Herbst einen Traum erfüllen. Für fast einen Monat ging es in die südliche Hemnisphäre zum Bergsteigen. Das Wetter war - wie bekannt - nicht immer Ideal. Dafür war die Stimmung im Team perfekt. Danke Dres, Mänel und Lucas,
Im Oktober gings für zwei Wochen in den Süden. Via Livornio und Bastia erreichten wir bequem das gemietete Ferienhaus an der Küste. Im November ist diese Insel ein Traum. Die grossen Touristenströme sind versiegt und man trifft praktisch nur noch die einheimische Bevölkerung...
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